Pferderassen
Friese
Die Geschichte der Friesen lässt sich bis ins Jahr 3000 v. Chr. zurückverfolgen. Mehrmals war die Rasse dem Untergang geweiht. Um 1200 fand sie über den Handelsweg friesischer Mönche den Weg nach Deutschland und England, wo das Pferd ein geschätztes Kriegsross wurde. Um 1600 kam der Friese in die niederländische Kolonie Forts Nieuw Amsterdam – heute New York. Seine erhabenen Gänge und die imposante Erscheinung machten ihn zum begehrten Kutschpferd.
In der Zucht anderer Karosseriepferde spielte der Friese eine entscheidende Rolle, zum Beispiel in den Zuchten Kladrub und Frederiksborg. Er hat außerdem sowohl das Shire Horse als auch das Fell Pony beeinflusst. Zum „Barockpferd“ wandelte sich der Schwarze im 16./17. Jahrhundert, als orientalisches und andalusisches Blut zugeführt wurde. Die aus den Niederlanden stammenden Rappen waren am Ende des 19. Jahrhunderts vom Aussterben bedroht. Nur einer außerordentlichen Zuchtleistung des niederländischen Königshauses ist es zu verdanken, daß diese edlen Pferde bis heute ihren ursprünglichen Charakter behalten haben.
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