Hufbeschlagschmied(in)
Hufbeschlagschmied(in)
Aufgaben:
Schmieden von Hufeisen; Pferde beschlagen; Hufstellungsfehler und anatomische Probleme des Pferdes erkennen und korrigieren.
Ausbildung:
Zunächst muss eine Ausbildung in einem metallverarbeitenden Beruf abgeschlossen werden, z.B. als Schlosser. Darauf folgt ein einjähriges Praktikum bei einem staatlich geprüften Hufbeschlagschmied, bevor man sich zur Aufnahmeprüfung bei einer Lehrschmiede bewerben kann. Um zu bestehen muss aus einem Stück Metall ein Hufeisen geschmiedet werden. Die halbjährige Ausbildung an einer Lehrschmiede endet mit der Abschlussprüfung zum staatlich geprüften Hufbeschlagschmied. Diese erstreckt sich über zwei Tage. Der angehende Hufbeschlagschmied muss in der Zeit ein Pferde beurteilen, entsprechende Eisen schmieden, das Pferd beschlagen und seine Arbeit danach beurteilen. Außerdem erfolgt eine theoretische Prüfung, in der viele anatomische und orthopädische Fragen gestellt werden.
Voraussetzungen:
· Mindestens guter Hauptschulabschluss, um den Ausbildungsplatz
im Metallhandwerk zu bekommen
· Körperliche Belastbarkeit
· Stressresistenz
Ausbildungsdauer:
Insgesamt viereinhalb Jahre
Ausbildungsplätze:
Staatlich anerkannte Lehrschmieden im gesamten Bundesgebiet
Fortbildungsmöglichkeiten:
Hufbeschlagstagungen und -fortbildungen in Deutschland und ganz Europa an ausgewählten Wochenenden im Jahr, meist zusammen mit Tierärzten.
Infobox
Weitere Informationen:
Bei den Lehrschmieden in ganz Deutschland
In Schleswig-Holstein ersatzweise:
Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp
24327 Blekendorf
Tel: 04381-90090
www.lwk-sh.de










