Pferderassen
Knabstrupper
Der Knabstrupper ist eine der ältesten Rassen Dänemarks und eine Seitenlinie des Frederiksborgers: Im 1536 gegründeten Gestüt Frederiksborg waren jahrzehntelang Tigerschecken auf der Grundlage spanisch-orientalischen Blutes gezüchtet worden. Im 17. Jahrhundert war der imposante Gefleckte das Lieblingspferd dänischer Fürsten und wurde bis zur „Hohen Schule“ ausgebildet. Ende des 18. Jahrunderts wurden diese im Barocktyp stehenden Pferde mit der Ramsnase nicht mehr verlangt. Wilde Kreuzungen der Farbe wegen – ohne Rücksicht auf Zuchtbücher und Qualität – sorgten beinahe für das Ende der Rasse.
Major Villars Lunn jedoch führte die Zucht auf seinem Gut Knabstrupp weiter. Er kaufte 1812 eine stichelhaarige Stute namens „Flaebestute“, die mit den spanischen Truppen Napoleons nach Dänemark gekommen war, und paarte sie mit dem isabellfarbenen Frederiksborger Hengst Baeveren an. Der aus der Verbindung hervorgegangene, rein spanisch gezogene Hengst namens Mikkel wurde Stammvater der Knabstrupper. 1972 wurde in Dänemark ein landesweiter Verband für die Knabstrupperzucht gegründet. Weltweit existieren kaum noch drei Dutzend Reinzuchtstuten.
Infobox
Kontakt:
Pferdestammbuch
Schleswig-Holstein / Hamburg e.V.
Steenbeker Weg 151
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Tel: 0431-331776
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