Thore Stieper Dritter im Bundesnachwuchschampionat

Der zwölfjährige Thore Stieper aus Hohenaspe belegte beim Bundesnachwuchschampionat der Polyspringreiter in Verden den dritten Platz.

Die Bundesnachwuchschampionesse der Ponyspringreiter 2018 kommt aus dem Landesverband Westfalen. Mit der elfjährigen Reitponystute White Peal entschied die 15-jährige Mona Marie Hoewer (Waltrop) das Finale des Bundesnachwuchschampionates der Ponyspringreiter in der Verdener Niedersachsenhalle mit 16,1 Punkten für sich. Sie verwies Charlotte Buschmann (Rödinghausen) aus Westfalen auf Platz zwei. Der Schleswig-Holsteiner Thore Stieper (Hohenaspe) erreichte mit 15,3 Punkten Platz drei.

Insgesamt 18 Paare im Ponyspringsattel aus dem gesamten Bundesgebiet gingen im Bundesnachwuchschampionat der Ponyspringreiter, gefördert von der Horst-Gebers-Stiftung, im Rahmen des Verdener Hallenturnieres VER-Dinale an den Start. 21 Reiter hatten das Ticket nach dem Warendorfer Sichtungslehrgang erhalten. Nur zwei Jungen hatten sich für Verden qualifiziert, davon schaffte einer den Sprung aufs Treppchen. Thore Stieper (12) aus Schleswig-Holstein hatte mit Schimmelhengst Del Piero (10), ein sehr erfahrenes Sportpony gesattelt, der die Niedersachsenhalle bereits gut kennt und hier zweimal mit seiner vorherigen Reiterin Johanna Beckmann im Finale stand (Platz eins 2016, Platz drei 2017). Thore zog mit einer 8,2 ins Finale ein („eine sehr ordentliche Runde, dein Pony macht einen super Job“) und erzielte auf dem New Forest Wallach Snickers (11) von Marie Müller die Wertnote 7,1. Das reichte insgesamt für den dritten Platz (15,3). 

Nicht ins Finale schaffte es Matthies Rüder aus Schleswig-Holstein mit Pony Lilith, der Zweiter der Einlaufprüfung war (8,0) und das Finale mit Platz zwölf abschloss. „Die Kinder haben in Verden Top-Bedingungen vorgefunden. Beim Finale mit Pferdewechsel kommt es einfach auf gutes Reiten an. Die beiden Standardparcours fordern stilistisch gutes Reiten, bei dem es auch um flüssiges Vorwärts bei passendem Rhythmus geht. Das haben die Nachwuchsreiter hier super gelöst und dem Publikum im Finale allerbesten Ponyspringsport geboten. Es ist großartig, dass die Horst-Gebers-Stiftung diese so wichtige Prüfung fördert und unterstützt“, bedankte sich Peter Teeuwen bei Gerhard Schäfers vom Stiftungsvorstand, der es sich nicht nehmen ließ, den Talenten persönlich zu gratulieren. 

fn-press

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