Pferderassen
Pinto
Pintos sind eine Farbzucht, keine Rasse. Ein Pinto ist jedes Pferd mit Fellscheckung, egal, zu welcher Rasse es gehört. Die Bezeichnung Pinto kommt vom spanischen Wort „Pinta“ (Fleck) oder auch von „Pintado“ („bunt gefleckt“). Die Scheckfärbung ist von Geburt an vorhanden. Der Pinto stammt ab von spanischen Pferden, die im 16. Jahrhundert von den Eroberern nach Amerika gebracht wurden. Die Indianer liebten die bunten Pferde, weil sie leicht wiederzuerkennen waren und gleichzeitig eine natürliche Tarnung hatten. Schon in vorchristlicher Zeit hat es Schecken in Europa gegeben, im Orient wurden sie ab dem 7. Jahrhundert nachgewiesen. Erst im 20. Jahrhundert wurde mit der systematischen Farbzucht begonnen, in den USA auf der Basis von Standardbred, Araber, Welsh, Morgan, Vollblut und Quarter Horse. Die Fellmuster werden grundsätzlich in die (dominante Plattenscheckung) „Tobiano“ - Grundfarbe ist weiß, farbige Flecken - und die (rezessiv vererbbare Plattenscheckung) Overo - Grundfarbe dunkel, Flecken hell - unterschieden. Tovero nennt man die Mischform aus beiden. Die stark variierende Sabino-Scheckung gibt es in drei Grundmustern, man könnte vereinfacht sagen, es ist grundsätzlich eine unruhige Scheckung mit viel weiß. Heute werden Pintos in die fünf Sektionen A bis E eingeteilt: das Warmblut (Sektion A), den Reitpferdetyp (B), den Stocktyp oder Western-Schecken (C), das Pinto-Pony (D) und das Pinto-Gangpferd (E). Zu guter letzt gibt es den den Pinto im Arabertyp (Pintabian).
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Kontakt:
Pferdestammbuch
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