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Schleswiger Kaltblut

Der Schleswiger steht auf der Liste der bedrohten Haustierrassen. Hervorgegangen ist das solide, fleißige Arbeitspferd von mittlerem Kaliber Ende des 19. Jahrhunderts unter starkem Einfluss des Jütländers aus verschiedenen Nutzpferderassen. Der Schleswiger wurde Anfang des 20. Jahrhunderts vor allem für den Einsatz in der Land- und Holzwirtschaft gezüchtet, taugte aufgrund seiner Härte auch hervorragend als Zugpferd für pferdebespannte Omnibusse und als Brauereipferd. Begründer der Rasse ist „Oppenheim“, ein Shire oder Suffolk, der 1862 nach Dänemark importiert und bis 1869 in der Zucht eingesetzt worden war. Seit 1930 sind nahezu alle Schleswiger auf seinen Nachkommen „Munkedal“ zurückzuführen. Der „Verband der Schleswiger Pferdezuchtvereine“ (VSP) entstand 1891. Mitte des 20. Jahrhunderts zählte der Bestand gut 25.000 Stuten und 450 Hengste. Dann kam, mit der fortschreitenden Industrialisierung, der Einbruch: 1976 war mit 35 eingetragenen Stuten und fünf Hengsten ein Negativrekord erreicht, der Zuchtverband löste sich auf. Seither wird die Rasse vom „Pferdestammbuch Schleswig-Holstein/Hamburg“ betreut. 1991 gründete sich der „Verein Schleswiger Pferdezüchter“.

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Quelle: Karen Diehn
Kontakt:

Pferdestammbuch
Schleswig-Holstein / Hamburg e.V.
Steenbeker Weg 151
24106 Kiel

Tel: 0431-331776
Fax: 0431-336142
www.pferdestammbuch-sh.de